Interstellar object, Erfurt 2010
Two visible ends of an object inside and outside the gallery.
Während der Entwicklung von Mittelstreckenraketen im zweiten Weltkrieg, experimentierte Wernher von Braun und sein Stab Anfang der 1940er Jahre mit Magnetfeldern und deren Manipulation. Bereits bei frühen Versuchen gelang es ihm mittelgroße interstellare Objekte aus dem Weltraum an gezielten Positionen auf der Erde einschlagen zu lassen.
Um das Projekt vor anderen Großmächten geheim zu halten, ließ von Braun die ersten Einschläge auf deutschem Boden in der Magdeburger Börde und im Thüringer Becken durchführen. Bei einem Fehlversuch wurde durch punktuell überhöhte Gravitation ein übergroßer Körper in den Erfurter Stadtraum fehlgeleitet und schlug in das Haus »Zur Granate« ein.
Der Körper zerstörte das Haus vollständig und prallte daraufhin in das angrenzende Haus »Zum schwarzen Bären«.
Um von Brauns Projekt nicht zu gefährden, wurde das Unglück aus Sicherheitsgründen als englischer Luftangriff gerechtfertigt. Das Gebiet um den Einschlag wurde weitreichend von einem Spezialkommando abgesperrt und das Haus »Zum schwarzen Bären« bereits am Folgetag repariert. Da keine Zeit blieb das interstellare Objekt zu entfernen, wurde es mit in das Haus eingebaut, wo es auch heute noch in den Hausabschnitten »Lager I« und »Lager II« zu finden ist.
Die Operation wurde anschließend unter dem Codenamen »Schwarzer Bär« in die Versuchsprotokolle eingetragen.





